01.05. – 03.05.2026 – AH-Wochenendausflug nach Würzburg – ein rundum gelungenes Erlebnis

Bei bestem Reisewetter mit Temperaturen bis zu 26 Grad, viel Sonnenschein und hervorragender Stimmung machte sich unsere Gruppe auf den Weg in die fränkische Stadt Würzburg.

Freitag – „Erstes Kennenlernen“:

Nach der Anreise und dem Bezug der Zimmer stärkten wir uns zunächst bei einem kleinen Imbiss im Brothaus, bevor wir zu einer Stadtführung aufbrachen. Unsere äußerst kompetente Stadtführerin verstand es, uns die Geschichte und Besonderheiten Würzburgs auf lebendige Weise näherzubringen. Auch wenn es zeitlich nicht ganz reichte, alle rund 60 Kirchen der Stadt zu besichtigen, konnten wir doch einige der schönsten und bedeutendsten kennenlernen.

Ein anschließender Versuch, auf der Alte Mainbrücke ein „Brückenschoppen-Viertel“ zu genießen, scheiterte charmant an der großen Zahl Gleichgesinnter – offenbar hatten viele dieselbe Idee. Kurzerhand entschieden wir uns für eine weitere Erkundung der Stadt, natürlich nicht ohne eine kleine Einkehr.

Zum Abendessen kehrten wir im Restaurant „Alte Mainbrücke“ ein, wo jeder etwas nach seinem Geschmack fand. Müde, aber voller schöner Eindrücke, ließen wir den Tag bei einem letzten gemütlichen Zusammensein im Hotel ausklingen.

Samstag – der „grüne Tag“:

Nach einem reichhaltigen Frühstück stand ein besonderes Highlight auf dem Programm: die Schifffahrt auf dem Main nach Veitshöchheim. Das malerische Ortszentrum lud zu einem entspannten Bummel ein, bevor wir das Schloss Veitshöchheim mit seinem zu dieser Jahreszeit prachtvoll blühenden Rokokogarten sowie die Kirche St. Vitus besichtigten.

Mit dem Zug ging es zurück nach Würzburg, wo eine wohlverdiente Kaffee- oder Eispause eingelegt wurde – einige weibliche Mitreisende nutzten die Gelegenheit auch zum „Schoppen“.

Am Nachmittag folgte die Führung durch die beeindruckende Würzburger Residenz und ihren weitläufigen Garten. Erneut begleitet von unserer engagierten Stadtführerin tauchten wir ein in die faszinierende Welt barocker Baukunst. Die prunkvollen Räume und Empfangshallen hinterließen ebenso bleibenden Eindruck wie der abwechslungsreich gestaltete Garten, der italienische und englische Elemente vereint – ein wahres Paradies für Gartenfreunde.

Am Abend wurden wir im Wirtshaus am Dom kulinarisch bestens verwöhnt, bevor wir den Tag erneut gemütlich im Hotel ausklingen ließen.

Eine kleine Anekdote am Rande sorgte zusätzlich für gute Laune: Ein Pärchen aus unserer Gruppe hatte zunächst mit einer defekten Klimaanlage zu kämpfen – wurde dafür jedoch mehr als entschädigt. Kurzerhand zog man in eine großzügige Suite mit Wohnzimmer und Dachterrasse um. So lässt sich ein „Problem“ natürlich auch lösen!

Sonntag – „Berg oder Burg“:

Nach dem Frühstück ging es mit der Straßenbahn erneut in Richtung Altstadt. Von dort aus führte uns eine weitere interessante Führung durch die Weinberge hinauf zur Festung Marienberg. Unsere Führerin erläuterte eindrucksvoll die Geschichte der Festung sowie die Rolle der Würzburger Fürstbischöfe.

Beeindruckend war nicht nur die Größe der Anlage – das Burggemäuer würde aneinandergereiht rund 12 Kilometer messen – sondern auch der atemberaubende Ausblick über die Stadt mit ihren zahlreichen Kirchen, dem Dom und der Residenz.

Zurück in der Stadt stärkten wir uns noch einmal, bevor wir – überwältigt von den vielen Eindrücken – die Heimreise antraten.

Fazit:
Mit vielleicht anderen Erwartungen angereist, hat uns Würzburg als wunderschöne, interessante und beeindruckende Stadt überrascht und begeistert. Sicher ist: Dieser Ausflug wird uns noch lange in Erinnerung bleiben – und war bestimmt nicht unser letzter Besuch.

Vielen an Dank an den Organisator des Ausflugs und Verfasser dieser Zeilen – Hubert Kneißle !